Ausbildung der Ausbilder

Zulassungs-
voraussetzungen
Fachliche Eignung gemäß § 76 Berufsbildungsgesetz (BBiG):
Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung
Charakterisierung Veränderungen in Arbeitsorganisation, Technik sowie in den Voraussetzungen der Auszubildenden haben die Berufs- und Arbeitsbedingungen von Ausbildern drastisch verändert und den Druck zur Modernisierung bestehender Qualifizierungsangebote verstärkt. Um Ausbilder noch besser auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten, wurde ein zeitgemäßer, handlungsorientierter Lehrgang für die Ausbilderinnen und Ausbilder entwickelt, der von Vertretern aus Bildungspolitik und Bildungspraxis gemeinsam erarbeitet wurde. Für die handlungsorientierte Neuentwicklung des Lehrgangs wurde die alte Sachgebietsgliederung aufgegeben und der Lehrgang entlang von typischen Aufgabenstellungen des Ausbilders neu strukturiert.
Seminarinhalte - Die sieben Handlungsfelder
Allgemeine Grundlagen
Planung der Ausbildung
Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden
Ausbildung am Arbeitsplatz
Förderung des Lernprozesses
Ausbildung in der Gruppe
Abschluss der Ausbildung

Der Lehrgang orientiert sich an den Qualifizierungszielen der neugeordneten Berufsausbildungen sowie an den daraus resultierenden Veränderungen in den Anforderungsprofilen des Lehrpersonals. 
Diese sind:
- Förderung von Handlungskompetenz
Seit mit der Neuordnung von Berufen ein handlungsorientierter Qualifikationsbegriff, nämlich die Fähigkeit zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren von Ausbildungstätigkeiten in die Ausbildungsordnung aufgenommen worden ist, liegt es nahe, auch die "Ausbildung der Ausbilder" handlungsorientiert durchzuführen. Der Vorschlag für ein solches handlungsorientiertes Konzept wird hiermit vorgelegt.
- Aufbau einer neuen Rollenkompetenz
Neue Qualifikationsanforderungen verändern zwangsläufig tradierte Rollenkonzepte. Die Förderung beruflicher Handlungskompetenz bedeutet, Handlungs- und Entscheidungsfreiräume zur Verfügung zu stellen, die eigenverantwortliches Berufshandeln ermöglichen. Aufgabe von Ausbildungskräften ist es, den Lernprozess zu unterstützen und nicht zu lenken. An die Stelle von Belehrung tritt Beratung, und statt Inhalte zu unterweisen, werden Lernprozesse in Gang gesetzt. Ziel der Qualifikation muss es sein, Ausbilderinnen und Ausbilder auf ihre neue Rolle als Lernberater und Planer von Lernarrangements vorzubereiten und hierfür das entsprechende methodische Instrumentarium zu vermitteln.
- Förderung von Methoden- und Planungskompetenzen
Ausbildungskräfte benötigen ein umfangreiches, modernes Methodenrepertoire. Neben Formen der Vermittlung von Faktenwissen (Lehrgespräche) gehören selbstlernfördernde Vermittlungsformen (z.B. Leittext, Gruppenarbeit) in den Methodenkanon von Ausbilderinnen und Ausbildern.
Termin ab Februar 2009
Montag , Mittwoch  19.15 Uhr - 21.30 Uhr
 einschl. Unterweisung für die praktische und schriftliche Prüfung
- Tageskurs in Vorbereitung -
Preis

Prüfungsgebühren nach der aktuellen Gebührenordnung 
der IHK Rhein Neckar

 
 




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